Eine Debatte im Sinne des Wettbewerbs ist ein Gespräch unter vier gleichrangigen Partnern, die dem Publikum und den Juroren die Pros und Cons einer - vorher bekannten - Entscheidungsfrage in einem Streitgespräch vorstellen. Dabei geht es keineswegs darum, seine persönlichen Überzeugungen darzustellen, sondern unabhängig von seinem Standpunkt eine zugeordnete Meinung begründet zu vertreten.

Jedem Teilnehmer wird kurz vor Beginn der Debatte eine Position zugeteilt. Das Gespräch folgt festen Regeln: Insgesamt dauert eine Debatte 24 Minuten. Jeder Redner hat zunächst 2 Minuten für eine Einführung. Anschließend gibt es 12 Minuten Zeit für einen argumentativen Schlagabtausch. Auch dabei wird auf die allgemeinen Gesprächsregeln geachtet. Zum Beispiel empfiehlt es sich nicht, jemand anderem häufig ins Wort zu fallen.

 

Die Mikrodebatte folgt genauen Regeln.

Bevor die Jury sich dann zur Beratung zurückzieht, hat jeder Debattant die Möglichkeit zu einer einminütigen Schlussrede. Unsere Schule hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Projektwoche "Jugend debattiert" durchgeführt, und zwar für die 8. Klassen. Sie fand vom 24. bis 28. Januar statt. Die Vorbereitung begann jedoch schon Mitte Dezember.

Das erste Konzept stammte von Leo Stephan und Fritz Theune aus dem 2. Semester sowie Frau Bahn als Leiterin. Ziel war es, alle Achtklässler gleichermaßen zu beteiligen und dennoch unsere Kandidaten für den Regionalwettbewerb zu finden. Insgesamt wurde der Jahrgang auf 6 Gruppen neu aufgeteilt, welche jeweils von zwei bis drei Trainern aus der Oberstufe betreut wurden. Die Achtklässler hatten in der Projektwoche keinen Unterricht, sondern beschäftigten sich ausschließlich mit dem Debattieren. Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche Woche mit vielen spannenden und lustigen Übungen.

Die Resonanz von Schülern und Trainern war durchweg gut. Am Schluss der Woche stand eine Qualifikationsrunde, um die vier Teilnehmer des Finales zu bestimmen. Hier konnten sich Kleo XX, Flora XX, Kasimir XX und Dila XX durchsetzen. Kleo und Kasimir schafften den Einzug in den Regionalwettbewerb. Für den gleichen Regionalwettbewerb hatten sich - in einer anderen Altersklasse - auch vier Schüler der Oberstufe beworben. In diesem Finale hieß das Thema "Kennzeichnungspflicht für Fahranfänger". Till XX und Fritz Theune traten auf der Pro-Seite, Matthias Knoblauch und Leo Stephan auf der ContraSeite an.

Der Regionalwettbewerb fand im Februar in der Freiherr-von-Stein-Schule in Spandau statt. Um 7.30 Uhr war dort Treffpunkt, danach gab es eine Einführung in der Aula, bevor schließlich die eigentlichen Debatten begannen. In jeder Altersgruppe gab es ach vier Teilnehmer von verschiedenen Schulen. Jeder trat in zwei Runden an. Themen waren zum Beispiel "Deutsch-Pflicht an Schulen?" und "Regelmäßige 1-Hilfe-Kurse für Schüler?" für den jüngeren Jahrgang und für die Älteren "Gesetzliche Impf-Pflicht für Kinder?" und "Einführung eines Ausschlussverfahren für die EU-Währungsunion?“. Die Juroren bestimmten nach einem Punktesystem die 4 stärksten, welche sich in einer letzten Finalrunde noch einmal behaupten mussten. Der Preis war ein mehrtägiger Rhetorikkurs, diesmal aber unter professioneller Betreuung. Im Sek II-Wettbewerb konnte sich unsere Schule leider nicht durchsetzen. Umso stolzer können wir auf Kasimir sein, der nicht nur ins Finale einzog, sondern dort auch noch den ersten Platz errang! ft

Blog des Fachbereichs


14 FEB 2018
Vera 8 - in Deutsch

Am Dienstag, d. 20.02.2018 finden wieder die landesweiten Vergleichsarbeiten im Fach Deutsch in den 8. Klassen statt, die in allen Ländern der Bundesrepublik durchgeführt werden.

Themen sind diesmal:

  • Lesen
  • Sprachgebrauch

Übungsaufgaben aus den vergangenen Jahren findet man unter der folgenden Adresse:

 https://www.iqb.hu-berlin.de/vera/aufgaben/de1

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