Ethik


Ethik wird in Berlin seit dem Schuljahr 2006/07 als Pflichtfach von der 7. bis zur 10. Klasse unterrichtet und ist damit das jüngste Fach im gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereich. Ethik wird als reguläres, versetzungsrelevantes Fach mit zwei Wochenstunden unterrichtet.

Wer bin ich? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?

Der Begriff Ethik ist abgeleitet vom griechischen Ethos (Sitte, Gewohnheit) und ist einem Teilbereich der Philosophie zuzuordnen. Ethik gilt allgemein als die Lehre vom guten Handeln.

Im Ethikunterricht haben die Schüler/innen, unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken und Ideen in den Unterricht miteinzubringen. Um konstruktive und erkenntnisbringende Gespräche zu führen, bedient sich das Fach dabei der philosophischen Methodik. Das bedeutet, dass Begriffe genauer untersucht und definiert oder auch klassifiziert werden und anschließend in einen argumentativen logischen Zusammenhang gebracht werden. Die Schüler/innen lernen dabei, ihr eigenes Handeln tiefgehender zu reflektieren und so zu differenzierten Urteilen zu kommen.

Das Ziel hierbei ist es nicht, dass alle eine ähnliche Position haben, sondern, dass die Jugendlichen durch einen konstruktiven Austausch lernen, ihre eigenen Gedanken zu entwickeln. Ab Klassenstufe 10 findet eine intensive Auseinandersetzung mit philosophischen Theorien statt, um die Schüler/innen gezielt an das Wahlpflichtfach in der Oberstufe heranzuführen.

  

 

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